Alle guten Dinge sind drei

„Alle guten Dinge sind drei“ ist ein Sprichwort und bedeutet so viel wie, dass etwas beim dritten Versuch gelingt. So war der Thüringer Winterferienstart am Freitag, den 13. Februar 2026, für die Spielleute aus Schmölln und Gößnitz auch kein Problem. Sicher kamen die großen und kleinen Musiker in der Jugendherberge „Froschmühle“ in Eisenberg an und bezogen nun zum dritten Mal in Folge ihr Quartier im leicht verschneiten Mühltal.

Nach einer gemeinsamen Stärkung, einer obligatorischen Begrüßung mit Belehrungen ließen wir den Abend mit dem wohl bekanntesten Film über das Leben von Freddie Mercury „Bohemian Rhapsody“ ausklingen. Dieser sollte gleichzeitig einstimmen auf das bevorstehende musikalische Programm.

Neben der Vertiefung von konzertanten Titeln zu „Queen“ und „ABBA“ wurden auch Märsche und Signalhorntitel wiederholt. Natürlich durften Rhythmus-, Team- und Gesellschaftsspiele im Freien und im Haus bei den Spielleuten nicht fehlen. Selbst an den Valentinstag wurde gedacht und die Musiker für ihre Liebe zur Musik mit kleinen Aufmerksamkeiten überrascht.

 

 

 

Nach dem Wochenende im Mühltal ging es am Rosenmontag weiter in den Übungsräumen des Roman-Herzog-Gymnasiums in Schmölln. In verschiedenen Übungsgruppen versuchten die kostümierten Musiker individuelle Fortschritte zu erzielen und Lücken zu schließen, was ihnen auch Dank zahlreicher Übungsleiter gut gelang. Dafür waren Notenlehre, Rhythmusspiele genauso gefragt wie Ausdauer, Geduld und die Leidenschaft zur Musik gefragt. Neu war für den einen oder die andere die Pflege ihres Instrumentes, was aber unbedingt dazu gehört.

Dieser wachsenden Leidenschaft und der Liebe zu ihrem Instrument stellten sich Anna und Tobias.  Beide absolvierten – ganz „nebenbei“ und doch mit Bravour – ihre Aufnahmeprüfungen und dürfen mit beginnender Auftrittssaison 2026 den aktiven Zug musikalisch unterstützen. Herzlichen Glückwunsch.#

 

 

Den krönenden Abschluss bildete am Dienstagnachmittag der Besuch im Altenburger Schloss. Die Sonderausstellung „Vom Zinken und Zaubern“ ließ so manchen von uns „zweifeln“ oder auch den Wunsch erwecken, selbst einmal Zaubertricks auszuprobieren. Doch eins schafften wir alle: Wir stellten aus alten Karten tolle neue Bilder, Bücher, Hüte oder gar Blumen her. Dankeschön für die Upcycling-Idee.


 

An dieser Stelle nochmals ein großes DANKESCHÖN an alle Musiker, Übungsleiter, Organisatoren, Helfer und Unterstützer.

 

Annett B. (Text), Celine S., Thomas S., Sandra T., Annett B., u.a. (Bilder)